Die Geschichte mit dem Protein

Gepostet am Aktualisiert am

egg-756968__180

Jeder Veganer kennt diese Frage, aber auch wirklich jeder und wenn man Sportler ist, bekommt man sie noch häufiger gestellt: ‚Woher bekommst du denn dein Protein??‘ Bedeutet übersetzt so viel wie: ‚ Wie kannst du das nur mit Pflanzen schaffen? Wirst du nicht schwach sein, so ganz ohne Fleisch und Eier?‘

Nein, du wirst mehr Energie haben als je zuvor und gesünder und fitter sein als die Fleischesser. Falls du Läufer bist, wirst du deinen Kumpels davonlaufen. Falls du ein paar Kilos zu viel auf den Hüften haben solltest, wirst du sie schneller los sein, als du in den Spiegel schauen kannst!

Tatsächlich gibt es jede Menge Topathleten, die sich vegan ernähren wie z.B. Brendan Brazier, Rich Roll, Yassine Dibou und Carl Lewis, um nur einige wenige zu nennen. Der Mythos Fleisch und Eier als einzig wahre Proteinquelle fällt, die Öffentlichkeit ist einfach besser informiert-und das ist gut so! Nicht nur uns (und in undenkbar schlimmer Weise Milliarden Tieren) schadet der enorm hohe Feischkonsum, sondern auch unserem wunderschönen Planeten Erde. Der Mangel an Aufklärung über die Gefahren für unseren Planeten, die nur durch den Fleischkonsum und dessen Produktion entstehen, ist erschreckend! Aber davon ein andermal mehr.

Als Veganer kann man aus der nahezu unendlichen Vielfalt von pflanzlichen Nahrungsmitteln schöpfen und wird keinerlei Nährstoffmangel erleiden. Es geht nicht darum, Fleisch durch mangelhafte Industrieprodukte zu ersetzen, sondern um vollwertige Nahrung. Mit der Umstellung des Essverhaltens verändert sich der ganze Konsum insgesamt von alleine.

Pflanzliche Kost soll vollwertig und möglichst abwechslungsreich sein und um das zu erreichen, ist es am besten selbst zu kochen. Gib frischen und gering verarbeiteten Produkten den Vorzug, damit alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. So nimmt man beispielsweise Vollkornmehl statt weißem Mehl, frisches Gemüse und Obst statt Konserven. Gute pflanzliche Proteinquellen sind Gemüse wie Brokkoli,  Spinat, Kartoffeln, Nüsse, Quinoa, Linsen, Bananen, Sojadrink, Tempeh, Tofu-es gibt viele Möglichkeiten für jeden Geschmack, um den Bedarf an Eiweiß zu decken ohne auf Fleisch zurückzugreifen.

Du siehst, es ist also nicht mal so schwierig, sich ausreichend mit Proteinen zu versorgen, keiner muss mehr Angst vor einem Mangel haben!

Zwar hat pflanzliches Protein eine geringere biologische Wertigkeit als tierisches Protein. Jedoch kann dies problemlos durch die Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen über den Tag verteilt ausgeglichen werden.
Fazit: Wer sich abwechslungsreich ernährt, der wird keinen Nährstoffmangel haben und alle essenziellen Aminosäuren zu sich nehmen.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s