Rezepte

Die beste Jahreszeit…

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Es gibt sie, die beste Zeit für Veganer, ja richtig, sie ist jetzt. Der wunderbare Frühling bringt uns das Beste, was der Planet Erde zu bieten hat. Für eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung ist diese Zeit wie geschaffen. Ist sie nicht wundervoll, diese duftende Frische? Wenn ich jetzt einkaufe, weiß ich genau, dass eine berauschende Vielfalt an Obst und Gemüse auf mich wartet. Ich tobe mich momentan geradezu aus, wenn ich mir meinen morgendlichen Smoothie mache. Ideen kommen von ganz alleine, anders als im Winter muss ich nicht auf TK-Gemüse oder Obst zurückgreifen, was ich generell natürlich vermeide, denn ich will ja die Nahrung möglichst saisonal beibehalten. Die Vielfalt der Farben und der Aromen bietet unendlich viele Kombinationen an.

Heute Morgen gab es Erdbeer/Basilikum/Endiviensalat-Smoothie, dazu habe ich einen Esslöffel Hanfprotein gegeben, (eine wertvolle Proteinquelle, die obendrein ein leichtes Nussaroma gibt) einen Teelöffel Leinöl und einen Hauch Meersalz.

Köstlich, nährstoffreich und basisch, so kann der Tag nur gut werden und ich bin voller Energie.

Gerade für Sportler ist es wichtig auf eine Kost zu achten, die auf Pflanzen basiert, da sie unglaublich reich an wertvollen Nährstoffen ist, die unser Körper zum regenerieren braucht. Zur Zeit befinde ich mich schon im Training für einen Marathon im September. Ein bisschen früh, könnte man fast meinen, aber da ich noch unter den Nachwirkungen einer Verletzung leide, fange ich es diesmal langsam an. Sobald es auch nur irgendwo zwickt oder zwackt schraube ich mein Trainingspensum zurück, da ich kein Risiko eingehen will.

Diejenigen unter euch, die auch ambitioniert trainieren, wissen wovon ich rede.

Ein andermal mehr davon.

Einen Smoothie gibt es jeden Morgen für mich, direkt nach dem Training, damit mein Körper schnell regeneriert und sich von einer anspruchsvollen Trainingseinheit erholen kann. So kann ich auch auf leckere Weise einen wichtigen Anteil der Nährstoffe aufnehmen, die ich brauche, um energiegeladen und gesund zu bleiben.

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Der Inhalt hängt, da ich versuche, unsere Familie möglichst saisonal zu verpflegen, natürlich auch von der Jahreszeit ab und was der Markt zu bieten hat. Ich bin mir sicher, dass viele von euch auch auf den Gescmack gekommen sind und schon lange Smoothies trinken. Wenn du da draussen ein Lieblingsrezept für einen Smoothie hast, würde ich mich überglücklich schätzen, wenn du es mir verraten würdest.

Bis dahin einen wundervollen, sonnigen Tag!

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Laufen so weit die Füße tragen…

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Schuhe
Schuhe

 

Zuerst lief ich nur aus Langweile, na ja, nicht ganz, ich wollte auch gesünder leben und dazu gehört nun mal Sport. Dass es zu einer Leidenschaft wird und ich geradezu süchtig danach bin, das hätte ich niemals auch in tausend Jahren nicht gedacht.

Eigentlich ist es ganz einfach das Laufen zu lernen, man läuft ein zwei Minuten, geht für eine Minute und dann läuft man wieder und so weiter. Wenn man das drei mal die Woche schafft, wird man langsam immer ausdauernder und auch schneller. Irgendwann schafft man dann die ersten 5 Kilometer, dann 10 und immer mehr- wenn man denn will. Irgendwann wird man auch öfter laufen wollen. Öfter, länger, weiter und schneller.

Beim Laufen kann man wunderbar Musik hören, Podcasts, Radio oder einfach nur der Natur beim Atmen lauschen. Gibt es etwas Schöneres als ein erfrischender Lauf durch den Wald? Äh, lass mal überlegen…. Nein,  für mich nicht! Der geniale Nebeneffekt vom Laufen ist, dass man nicht nur sein Gewicht völlig im Griff hat (vergiss Diäten, du brauchst sie nicht mehr!)  sondern auch einen enormen Energieschub verspürt, der sich durchs ganze Leben zieht. Klarer denken, fitter sein, mehr Energie, mehr innere Ruhe und auch viel mehr Selbstbewusstsein. Tatsächlich hatte ich kein besonders gutes Körpergefühl bevor ich loslief, ich hielt nicht viel von meinem Körper, fand ihn zu dick, zu unförmig, traute ihm nichts zu! Das änderte sich relativ schnell, als ich merkte, dass auch ich ein Läufer bin. Die positiven Seiten des Laufens sind so unzählbar und auch so unbezahlbar- so wundervoll wie das Leben an sich!

Ob man jetzt ambitionierter Läufer ist oder auf Wettkämpfe keine Lust hat, das ist egal. Laufen tut gut und beflügelt. An alle Menschen da draußen, die es sich nicht zutrauen: Du kannst es auch. Hab keine Sorge, dass du es nicht könntest. Jeder Mensch kann laufen, denn die Evolution hat uns so geschaffen, wir alle sind zum Laufen geboren!

Fange langsam an, gaaaaaanz langsam, ( oder du verlierst wieder die Lust daran, weil du zu schnell zu viel wolltest!) genieße deine ersten Läufe und behalte sie gut in Erinnerung, denn sie sind der Anfang von etwas ganz Wunderbarem!

Erde
Erde

Falafel-super gesund und lecker!

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Heute Mittag habe ich diese kleinen, köstlichen Falafel zubereitet. Glücklicherweise ist die Zubereitung  denkbar einfach und für Fans der orientalischen Küche ein Muss! Sie sind nicht nur als würziger Snack genial, sondern auch gern gesehen in Wraps, als Beilage zu Reis, Couscous oder zu einem frischen, knackigen Salat. Um diese Vorzüge noch zu toppen, sind sie eine gute Proteinquelle, da ihre Hauptsubstanz aus Kichererbsen besteht. Sie enthalten ca. 20 % Eiweiß mit einem hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren, Vitamin B1, B6, Folsäure und Eisen.

Koriander mögen manche Menschen nicht, ich liebe ihn. Er ist für mich der Inbegriff der orientalischen und auch der mediterranen Küche. Die ätherischen Öle, die darin enthalten sind wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend. Falls man den Koriander nun absolut nicht mag, kann man ihn aber in diesem Rezept auch weglassen, die Falafel schmecken trotzdem gut, vielleicht ein klein wenig weniger würzig, aber lecker. Ich habe es schon selbst ausprobiert, da manche meiner Familienmitglieder den Koriander nicht mögen.

Petersilie ist eine weitere Eisenquelle, außerdem gibt sie dem Gericht die nötige Frische, damit es nicht zu heftig wird.

Falafel
Falafel

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Super saftige, köstliche Brownies!

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Brownies
Brownies

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wir in unserer Familie lieben Brownies! Meine Kinder essen sie morgens zum Frühstück, mittags, abends ( wenn sie nicht vorher weg sind!) und zwischendurch. Natürlich müssen sie erst gebacken werden, denn vegane Brownies gibt es hier in Deutschland noch nicht zu kaufen, jedenfalls nicht in unseren Supermärkten hier.

Das Angebot an veganen Produkten wächst zwar stetig, aber so weit wie in den USA sind wir natürlich noch nicht. Mir scheint, dass diese Entwicklung sich extrem zeitverzögert bemerkbar macht. Ich weiß, die Puristen unter uns Veganern werden entsetzt sein, man braucht natürlich keine veganen Produkte wie fertige Brownies. Ich bevorzuge immer selbstgemachte Nahrung, egal ob sie vegan ist oder nicht, man weiß was drin ist und es ist automatisch viel gesünder, meistens jedenfalls. Letzten Endes ist es aber manchmal einfach praktisch, wenn man etwas fertig hergestellt kaufen kann.

So ein fluffiger, weicher, schokoladiger Brownie hebt wirklich jede Laune und macht einfach nur glücklich.

Dieses Rezept hier ist wirklich einfach und schnell gemacht. Man kann sie auch prima noch am nächsten oder übernächsten Tag essen, falls dann noch welche da sind!

Also falls ihr dieses Rezept mal ausprobiert, wäre ich überglücklich, wenn ihr mir ein Foto davon senden würdet oder einen Kommentar hinterlasst.

Viel Spaß beim Backen!

Man benötigt für ein Blech:

Brownies
Brownies

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Willkommen

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Hier dreht sich alles um vegane Ernährung, Vegan und vollwertig, köstlich und bunt.

Vor 2 Jahren ging alles los, seither ernähre ich mich vegan. Es war eine aufreibende Zeit, da es anfangs gar nicht so einfach war wie es zuerst schien. Kochbücher gibt es genug, das world wide web bietet ja nun wirklich mehr als genug Informationen, Rezepte,  (gute und weniger gute Rezepte inbegriffen), Kochbücher gibt es bei Amazon zu bestellen und eigene Ideen hatte ich auch.

Seitdem ich begonnen habe, auf jegliche tierische Zutaten zu verzichten, (das Wort Verzicht ist so negativ,  tatsächlich ist es so, dass ich weniger weggelassen habe, als neu dazubekommen ), habe ich eine unglaubliche Reise durch die Kochbücher, Biomärkte und das Internet begonnen. Zudem ernähre ich zwar mich vegan, aber in meiner Familie bin ich der einzige Mensch der pflanzenbasiert lebt, also ist es nicht immer nur leicht gewesen.

Wohin die Reise geht oder wo ich bislang angekommen bin, wie es mir schmeckt und wie sich das Leben mit einem pflanzlich ernährten Körper so anfühlt. Dafür gibt es jetzt diesen Blog, mal sehen wie das wird.

Jedenfalls wünsche ich dir, lieber Leser, viel Spaß hier und freue mich über dein Feedback in Form von Kommentaren.