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Veganer Broccolisalat

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veganer Brokkolisalat

Gemüse muss nicht immer gekocht werden, ganz im Gegenteil- es gibt viele Sorten, die roh sogar besser schmecken! Broccoli kann man wunderbar roh essen, er ist sehr gut verträglich und ihm werden besonders viel positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Laut Dr Greger , der das Buch ‚How not to die‘ Wie man es vermeidet zu sterben! geschrieben hat, sogar eine der gesündesten Gemüsesorten überhaupt.

veganer Broccolisalat

Ich versuche, jeden Tag etwas davon zu essen, meistens mische ich es in meinen Smoothie, den ich jeden Morgen zubereite, aber oft mache ich diesen wunderbaren Salat. Besonders praktisch ist, dass man ihn gut im Voraus zubereiten kann, so kann er gut durchziehen und schmeckt noch köstlicher. Ideal auch um ihn zum nächsten Grillabend mitzunehmen.

Je grüner der Salat, desto gesünder, deshalb habe ich noch eine Portion Babyspinat dazugegeben. Anstatt der Cocktailtomaten könnte man natürlich auch große Fleischtomaten kleinschneiden, aber die sind nicht so süß. Um das tägliche Eiweiß nicht zu vergessen, kommen Kichererbsen hinzu, sie sind voller Mineralstoffe und haben einen sehr hohen Proteingehalt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Risiko von Krebs- und Herzkrankheiten durch Kichererbsen vermindert werden kann. Außerdem enthalten Kichererbsen Substanzen, die sich positiv gegen die Hautalterung auswirken. Es lohnt sich also für jeden von uns, denn wer möchte nicht eine strahlende, junge, gesunde Haut haben! Besonders gut schmeckt der Salat mit etwas Schabzigerklee, den gibt es zum beispiel von Sonnentor zu kaufen, er passt sehr gut zu allen Salaten.

Das Rezept ist wie fast alle schnell und einfach, man kann es prima im Voraus zubereiten und zur Arbeit mitnehmen, der Salat bleibt sehr lange knackig und frisch!

veganer Broccolisalat

Zutaten für 2 Portionen:

1 großen Kopf Broccoli o. 2 Kleine
250 Gramm Babyspinat
1 Hand voll Pinienkerne
1 Dose Kichererbsen
10 Cocktailtomaten oder auch mehr
10 Blätter Basilikum
3 EL weißer Balsamico
2 ELAgavendicksaft
5 EL Olivenöl
1/2 TL Schabzigerklee (schmeckt aber auch ohne sehr gut)
Salz
Pfeffer
Broccolisalat

 

Zubereitung:
Den Broccoli zerteilen und in kleine Röschen schneiden, dann waschen.
Die Tomaten und den Babyspinat ebenso waschen und dann die Tomaten vierteln oder halbieren, je nachdem wie klein oder groß sie sind.
Die Kichererbsendose öffnen und in ein Sieb gießen, dann unter fließendem Wasser abspülen und Beiseite stellen.
Nun die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten, bis sie etwas duften.

Die übrigen Zutaten zu einer Vinaigrette vermischen.
Dann den Broccoli, den Spinat und die Tomaten mit den Kichererbsen in einer Schüsel vermischen und die Vinaigrette darübergießen.
Alles gut umrühren und ruhig eine Stunde durchziehen lassen. Dann kurz vorm Essen die Pinienkerne darübergeben und genießen.

Voilà- eine wunderbare, gesunde Mahlzeit!

vegane Bratensoße

 

 

Kichererbsen-Tacos mit Avocado

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Tacos sind einfach genial! Man kann sie super schnell zubereiten und dabei so herrlich kreativ werden! Die Möglichkeiten sind unendlich! Gerade für Veganer ist das so toll, denn die Zutaten hat man oft zum großen Teil schon zu Hause und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Vegane Tacos bekommt man normalerweise nicht beim Mexikaner um die Ecke, daher mache ich sie einfach selbst-es geht so schnell und ist super einfach.

 

Tacos

 

Diese Tacos sind außerdem mega gesund, denn Kichererbsen und Avocados liefern sehr viel Folsäure und Eisen. Damit die Kichererbsen nicht aus dem Tacoshell rauskugeln, kann man sie auch etwas mit der Gabel zerdrücken, dann sind sie entschieden leichter zu essen.

 

Dazu kommen Avocados und Macadamiakäse. Der Käse muss natürlich am besten einen Tag vorher zubereitet werden, aber bei uns haben wir so einen veganen Käse immer im Kühlschrank. Hier geht es zum Rezept für den Käse, den ich immer mache, denn er hat eine ähnliche Konsistenz wie Mozzarella und schmeckt wunderbar cremig!:Macadamiakäse.

Ganz oft mache ich auch Tacos mit Walnussfüllung, die schmecken genauso köstlich und sind so wunderbar unkompliziert! Walnusstacos.

Zutaten für 4 Tacos:

2 Avocados, reif
1 EL Zitronensaft
1 Prise Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer

1 Dose Kichererbsen
1 kleine Zwiebel
ca.150 Gramm veganer Käse
4 Tacoshells
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/4 TL Korianderpulver
1/2 TL Oregano
1/2 TL Zwiebelpulver
1 TL Paprikapulver
1/2 TL Salz
1 EL Öl
Zum Garnieren Tomaten, Zwiebeln und Eisbergsalat oder auch ein anderer Salat, der dir schmeckt.

Zubereitung:
Die Kichererbsendose öffnen, dann die Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Nun die Zwiebel schälen und sehr fein hacken, dann in eine Pfanne geben und anbraten, bis sie glasig ist.
Jetzt die Kichererbsen zusammen mit den Gewürzen und 1-2 EL Öl dazugeben und gut verrühren. Die Kichererbsen ca 3 Minuten in der Pfanne mit den Zwiebeln braten. Es sollte alles gut vermischt sein.

Nun die Avocado mit dem Zitronensaft und einer Gabel kleindrücken und mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken. Nicht zu viel davon probieren, sonst bleibt nicht genug für die Tacos! Ich weiß, ich kann auch nie widerstehen!
Dann den Käse in feine Streifen schneiden. Nun die Tacos vorsichtig mit den Kichererbsen, dem Avocadomus und dem veganen Käse befüllen. Dazu kann man gut Tomaten und etwas Salat reichen oder den Salat sehr fein schneiden und in die Tacos füllen.

 

 

Chili-Bohnenburger mit Mangosauce

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Chili-Bohnenburger mit Mangosauce

Burger Baby! Ein Burger passt eigentlich immer, man kann sie schnell zubereiten und dabei so herrlich kreativ werden.
Da ich eine Anfrage von einem super netten Freund hatte, ob ich denn einen veganen Burger machen kann, der auch auf dem Grill nicht auseinander fällt, ( ja,es gibt Leute die grillen auch im Winter, ich hätte es nicht gegdacht, aber wenn ich so drüber nachdenke eigentlich eine gute Idee!) habe ich diesen hier gemacht und muss sagen-er ist sehr gut gelungen! Nach einigem Ausprobieren ist er so gut geworden, dass ich ihn fast jede Woche mache!

Dieser vegane Bohnenburger wird in Kombination mit der Mangosauce zum kulinarischen Highlight. Wer glaubt, dass Burger Fleisch brauchen, irrt sich gewaltig!

Chili-Bohnenburger mit Mangosauce
Chili-Bohnenburger mit Mangosauce

Dieser wird aus Bohnen gezaubert und durch die Gewürze und ein paar Löffel geraspelte Karotte und Haferflocken hat er eine schön feste Konsistenz. Man könnte natürlich auch schwarze Bohnen verwenden. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man den Burger wunderbar mit zur Arbeit nehmen kann, denn kalt schmeckt er auch sehr gut!

Chili-Bohnenburger mit Mangosauce
Chili-Bohnenburger mit Mangosauce

Die Mangosauce lässt sich nach Wunsch schärfer oder milder würzen und auch prima vorbereiten, so könnte man sie auch sehr gut als Mitbringsel für das nächste Barbecue nehmen. Senfkörner eignen sich hervorragend zum Würzen von Dips und Saucen, man muss sie nur im Mörser zerdrücken oder in einer Kaffeemühle zerkleinern. Die Mango könnte man auch gut durch Pfirsiche ersetzen.

Glück kann ein Burger sein!

Wie immer ist die Zubereitung leicht, so geht es:

Zutaten: für 4 große Burger

Für die Burger:

1 Zwiebel
250 Gramm Bohnen (Kidney, schwarze oder weiße Bohnen)
1 mittlere Karotte
1 Knoblauchzehe
4 EL Haferflocken
2 EL Maismehl
1/2 TL Chilischoten, geraspelt
1/2 TL Koriander, gemahlen
2 Stiele Petersilie
1/2 TL Thymian
1/2 TL Salz

Für die Mangosauce

1 reife Mango
1 Chilischote, rot
1 TL Senfkörner
1/2 TL Salz
1/2 TL Kardamom
5 EL milder Senf
1/2 TL Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zum Garnieren

Wie man es mag:
Zum Beispiel:
Feldsalat, Eisbergsalat, Tomaten, Gurken,Rucola

1 rote Zwiebel

4 Sesambrötchen

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und fein schneiden, dann in etwas Öl in der Pfanne glasig braten. Nun die Karotte schälen und sehr fein raspeln. Jetzt die Bohnen abgießen, und dann gut abtropfen lassen, dann alle Zutaten für die Burger in eine Schüssel geben.

Dann die Knoblauchzehe schälen und durch die Knoblauchpresse drücken, dazugeben. Nun die Haferflocken, das Maismehl (Sojamehl geht auch) und die Gewürze hinzugeben. Dann die Zutaten in der Schüssel zu einer Masse verarbeiten, dabei kann man die Hände oder eine Gabel zu Hilfe nehmen. Es muss keine ganz glatte Masse sein, es dürfen ruhig noch ein paar Stückchen zu sehen sein, so wird die Konsistenz besser. Nun 4 große, aber flache Burger formen und in der Pfanne oder auf dem Grill braten, bei mittlerer Hitze für da. 5 Minuten auf jeder Seite.

Die Cilischote waschen und schälen, die Kerne dabei entfernen, am besten Einmalhandschuhe tragen. Die Senfkörner im Mörser fein mahlen und mit dem Kardamom, dem Salz und dem Pfeffer zusammen vermischen. Nun die Mango schälen und in einen Mixer geben, dann den Senf, das Öl, die Chilischote und die Gewürzmischung dazugeben und alles zu einer cremigen Sauce mixen. Nun kann man probieren und eventuell noch nachwürzen. Ein wenig Zucker schmeckt übrigens auch sehr gut in der Sauce.

Dann die Brötchen rösten und mit den Bohnenburgern, der Mangosauce und dem Salat und der Zwiebel belegen.
Falls du den veganen Burger ausprobierst, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt.

Roggenbrot mit Leinsamen

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veganes Roggenbrot

Wer noch nie selbstgemachtes Brot gegessen hat, sollte es einmal ausprobieren, es schmeckt einfach grandios!

Kein Vergleich zu den Industrieprodukten aus Bäckereiketten, ein mit Liebe gebackenes Brot, frisch aus dem Ofen, noch lauwarm mit veganem Frischkäse bestrichen schmeckt einfach göttlich. Zum Frühstück passt auch sehr gut Kokosbutter mit Marmelade drauf, ein sensationeller Geschmack!

veganes Roggenbrot

Das Brot wird mit 3 Esslöffel Leinsamen gebacken, dadurch wird es wunderbar locker und ist sehr gesund. Die Hauptzutaten sind Roggenvollkornmehl und Dinkelvollkornmehl, dazu kommt eine Packung Sauerteigpulver und Gewürze. Das Ganze ergibt ein besonders leckeres, würziges Vollkornbrot, dass lange frisch bleibt und köstlich ist.
veganes Roggenbrot

Zugegeben, man muss etwas Zeit investieren, aber man kann das leicht an einem Sonntagnachmittag machen und nebenher Kaffee trinken und Kuchen essen!

Dafür hat man locker 3-4 Tage frisches, supergesundes Brot und man weiß sogar was drin ist! Wenn das kein Grund ist!

Zutaten:

300 Gramm Roggenvollkornmehl ( Z.B. Von Alnatura oder Demeter)

200 Gramm Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Päckchen Sauerteigextrakt (vegan,z. B.von Allnatura)

2 Teelöffel Salz

1/4 TL Anis (gemahlen)

1/4 TL Fenchel ( gemahlen)

1/4 TL Kümmel ( gemahlen)

3 EL geschroteten Leinsamen

ca. 400 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Wasser in einer großen Schüssel vermischen, dann das handwarme Wasser dazugeben und  in der Schüssel  zu einem geschmeidigen Teig verkneten.  Der Teig wird ziemlich klebrig sein, aber das ist normal und so bekommt er eine schönes Konsistenz.

Nun den Teig in der Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen, damit er gehen kann, für ca. 20 Minuten.  Jetzt den Teig nochmal gut durchkneten und in eine Brotbackform oder auch eine Kastenform geben und wieder ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen währenddessen vorheizen auf 180 Grad. Dann die Brotform in den Ofen geben und für ca. 1 Stunde backen. Eine Tasse mit Wasser in den Ofen stellen, damit es knusprig wird oder ab und zu mit einem Pinsel die Oberfläche des Brotes mit Wasser bestreichen.

Danach das Brot aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Das Rezept lässt sich übrigens leicht verdoppeln, dann aber in eine große Backform geben und ca. 1,5 Stunden backen.

Danach auskühlen lassen oder noch lauwarm genießen!

Falls du dieses Rezept ausprobierst, lass mich doch bitte wissen, wie es geworden ist, das wäre sehr nett!

 

Belugalinsen und Chicoréesalat

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Linsensalat

 

Linsen sind eine große Bereicherung für die vegane Küche. Es gibt sie in allen Farben und sie sind grandiose Eiweißlieferanten, also perfekt als Mahlzeit für Veganer! Eine besonders ungewöhnliche Farbe haben Belugalinsen, sie bleiben beim Kochen bißfest und zerfallen nicht so, sind aber trotzdem angenehm weich im Mund.
Die winzigen, schwarzen Kügelchen stecken voller Vitamine und Mineralien, zudem sättigen sie gut und schmecken köstlich! Gerade die Belugalinsen haben ein zartes, nussiges Aroma und eigenen sich so hervorragend für Salate oder Brotaufstriche.
Linsensalat

Wer Chicorée mag, wird diesen Salat lieben, allerdings kann man ihn auch sehr gut mit einem anderen Salat machen, beispielsweise Feldsalat oder Rucola.
Die Zubereitung ist ziemlich einfach, aber das Ergebnis grandios! Getoppt wird das Ganze von kurz gerösteten Haselnüssen, die dem Ganzen einen noch nussigeren, knackigen Touch geben. Dazu passt eine Scheibe Brot oder einfach pur genießen.

So geht es:

Zutaten für 2 Portionen:

250 Gramm gekochte Belugalinsen (abgekühlt)
3 Chicoréestauden
ca. 20 Haselnüsse
10 Cocktailtomaten
eine Hand voll Rucola
5-6  EL guter Balsamicoessig
5 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Schabzigerklee
2 EL Agavendicksaft

2 EL Olivenöl und 1 EL Balsamico

Zubereitung:

Die Hasenlnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Dann 2 Chicoréestauden längs und quer kleinschneiden und waschen und trocknen.

Von der anderen Chicoréestaude am Ende 1 cm abschneiden und die Blätter vorsichtig abnhemen, so das man ca. 8 große Blätter hat, um den Linsensalat darin anzurichten. Diese Blätter auch waschen und gut trocknen. Den Rucola und die Tomaten ebenfalls waschen und die Tomaten vierteln.
Nun das Olivenöl, den Balsamico und den Agavendicksaft in einer Schüssel verrühren, dann die Linsen reingeben und gut verrühren. Danach den Chicorée dazugeben und unterheben. Nun alles gut mit Salz, Pfeffer, Schabzigerklee und dem Kreuzkümmel abschmecken.

Die Chicoréeblätter dekorativ auf Teller legen und den Belugalinsensalat in die Blätter geben. Dann die Cocktailtomaten und den Rucola dazulegen und mit dem restlichen Olivenöl und dem Balsamico beträufeln und etwas Salz und Pfeffer darüberstreuen.

Zuletzt die Haselnüsse grob hacken und über den Linsensalat streuen.

Voilà-fertig ist ein gesunder und köstlicher Salat!

vegan-century.com

 

 

 

 

Die wichtigsten Regeln der veganen Ernährung!

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In den Medien tauchen immer wieder Menschen auf die behaupten, dass vegane Ernährung sie krank gemacht hat. Menschen die dies behaupten möchten entweder Aufmerksamkeit erregen oder sie haben ganz einfach etwas falsch gemacht in ihrer Ernährung.

Vegane Ernährung ist das Beste, was du für deinen Körper tun kannst! Möchtest du etwas für deine Gesundheit und deine Fitness tun? Möchtest du mehr Energie und hast außerdem ein Problem damit, wie Tiere für die Fleischproduktion gequält werden? Vielleicht liebäugelst du ja schon länger mit der Idee oder willst es einfach mal ausprobieren, wenn das so ist, dann lies doch mal hier nach Wie werde ich Veganer? In diesem Artikel bekommst du wichtige Tipps für den Anfang.
Wer sich für eine so umfangreiche und auch weitreichende Ernährungsumstellung entscheidet, tut gut daran sich gründlich zu informieren, denn nur mit Fleisch und Milch weglassen ist es nicht getan! Es ist definitiv notwendig sich mit Nährstoffbedarf und den dementsprechend benötigten Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Informationen gibt es im World Wide Web ohne Ende, wer keine große Lust dazu hat sich zu informieren und nur noch vegane Fertigprodukte im Supermarkt kauft, tut sich nichts Gutes, davon möchte ich dringend abraten!

Wie bei jeder anderen Ernährungsform ist es auch bei veganer Ernährung entscheidend, was man zu sich nimmt, um gesund zu bleiben, daher hier in Kürze die wichtigsten und sinnvollsten Regeln für eine vegane Ernährung:

  1. Industriell verarbeitete Produkte meiden! Auch wenn vegan drauf steht muss es nicht gesund sein! Die allermeisten Industrieprodukte die in die Kategorie Fertigprodukt fallen sind ungesund und liefern weder genug Nährstoffe noch tragen sie irgendwie zu unserer Gesundheit bei! Allerhöchstens manchen sie den Geldbeutel manch eines Menschen dicker!
  2. Vorwiegend und in ausreichender Menge Gemüse, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte essen. Nach Möglichkeit dabei Bioware bevorzugen, falls etwas nicht frisch ist lieber auf TK-Gemüse ausweichen.
  3. So abwechslungsreich wie nur irgend möglich essen. Ruhig mal etwas Neues probieren. Wer sich abwechslungsreich ernährt bekommt alle wichtigen Nährstoffe und obendrein wird es nie langweilig!
  4. Im Winter und Herbst Vitamin D supplementieren, im Frühling und Sommer ist es nicht notwendig, da wir uns dann vermehrt draußen aufhalten. (Gilt übrigens für jede Ernährungsform). Wer keine mit Vitamin B12 angereicherten Lebensmittel zu sich nimmt wie beispielsweise Pflanzenmilch von Alpro, sollte auch da supplementieren.
  5. Selbst kochen! Es ist besser Essen zum Mitnehmen ins Büro vorzubereiten, falls es nichts Veganes gibt. Wer selbst kocht hat die Kontrolle über das, was er isst und kann sich gesund und vegan ernähren!
  6. Zu den Mahlzeiten Orangensaft (Vorsicht, Orangensaft ist manchmal nicht vegan!) trinken und Kaffee meiden, um die Eisenaufnahme zu steigern.

Wer sich an diese einfachen Regeln hält, dürfte keine Probleme mit Nährstoffmangel bekommen, ganz im Gegenteil! Für weitere Infos über Nährstoffe für Veganer siehe hier Eisen und hier Vitamin B12.

 

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Veganer Mozzarella

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Bild © Eva Jaeckel

 

Wer sich vegan ernähren möchte, muss keineswegs auf Käse verzichten, es gibt viele Rezepte für hervorragenden Käse, der ganz ohne Milchprodukte auskommt. Dieser Käse, der aus Macadamianüssen hergestellt wird, schmeckt sensationell und passt ganz wunderbar zu Tomaten, Brot oder Salat.

Seine Konsistenz ähnelt dem eines Mozzarellas, man kann ihn in Scheiben schneiden und auch streichen. Die Macadamianüsse werden eingeweicht, am besten über Nacht, so spart man Zeit und kann am nächsten Tag gleich loslegen. Die Zubereitung ist eigentlich sehr einfach, wenn man einen guten Mixer hat, denn die Nüsse sollten wie bei jedem Käserezept sehr cremig püriert werden. Für die richtige Konsistenz kommt dann noch Agar Agar hinzu, dass vorher in etwas Wasser aufgekocht wird. Dann muss man es nur noch kühlen und fertig-ein wunderbarer, veganer Käse, der jeden überzeugt!

veganer Käse
Bild © Eva Jaeckel

Ein tolles Gewürz, um dem Käse einen besonders würzigen Geschmack zu geben ist Schabzigerklee, der passt sehr gut zu Frischkäse, allerdings schmeckt der Käse dann weniger neutral, sondern nach diesem Gewürz, darum eventuell wenn man es nicht kennt vorher einmal dran riechen oder etwas davon probieren, um zu testen ob man es mag. Ich finde es ist ein wunderbares Gewürz, mit dem man vielseitig experimentieren kann, auch in Salaten und Suppen.

Dazu schmeckt ein grandioses selbstgemachtes Brot mit Sauerteig. Für das Brot braucht man auch etwas Zeit aber es lohnt sich, da es lange frisch bleibt und zudem super lecker schmeckt!

Zum Brotrezept hier entlang: Roggenbrot mit Leinsamen

Der vegane Mozzarella ist einfach herzustellen und schmeckt sehr cremig, es geht ganz leicht:

Zutaten:

130 Gramm Macadamianüsse

250 Pflanzenmilch, (am besten Soja-oder Mandelmilch), ungesüßt

3  EL Würzhefeflocken

2 EL Sesamöl

1-2 EL Zitronensaft

1 TL Salz, Pfeffer

eventuell Schabzigerklee, gemahlen

2-3 TL Agar Agar Pulver (je nach gewünschter Konsistenz)

75 ml Wasser

Zubereitung:

Die Macadamianüsse für mindestens 2 Stunden oder über Nacht einweichen, dann abgießen und im Sieb spülen. Nun mit den Würzhefeflocken, dem Zitronensaft, 50 ml Pflanzenmilch und eventuell einer kleinen Prise Schabzigerklee in einen Mixer geben und sehr cremig pürieren, manchmal muss man den Mixer stoppen um die Masse mit einem Messer vom Rand abzukratzen und weiter pürieren, bis die Masse sehr cremig ist, ohne Stückchen. Das kann durchaus 5 – 10 Minuten dauern, also aufpassen, dass der Mixer nicht heißläuft und eventuell pausieren. Dann die restliche Pflanzenmilch dazugeben und nochmals mixen.

Dann mit Salz und Pfeffer würzen und probieren. Jetzt ist der Moment da um zu entscheiden, ob die Creme so schmeckt oder ob man noch nachwürzen möchte. Eventuell noch etwas Zitronensaft oder andere Gewürze dazugeben und beiseite stellen.

Jetzt das Wasser mit dem Agar Agar verrühren und unter Rühren sprudelnd aufkochen, es ist wichtig dabei immer zu rühren, am besten mit einem Schneebesen. Jetzt die Agar Agar- Masse zu der Macadamiamasse geben und noch einmal gut durchmixen.

Bei dem Verarbeiten von Agar Agar ist es wichtig, zügig zu arbeiten, da es eventuell sehr geliert und dann die Konsistenz leidet.

Danach den Frischkäse in eine geeignete Form füllen und ein paar Stunden abkühlen lassen.

Falls ihr dieses Rezept ausprobiert, wäre ich dankbar für einen Kommentar oder ein Bild.