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Wie werde ich Veganer?

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Eigentlich ganz einfach, oder? Lasse alle tierischen Produkte weg und schwupps, bist du Veganer!

Ok – so einfach ist es dann doch nicht, schließlich willst du ja kein „Beilagenesser“ werden, sondern dich gesund ernähren.

Es geht nicht darum, Fleisch durch minderwertige Industrieprodukte zu ersetzen, sondern um eine völlig andere Ernährung. Vollwertig soll sie sein und auf Pflanzen basieren.

Ich war seit eingen Jahren Vegetarier, als mir immer mehr bewusst wurde (nicht zuletzt durch einen Urlaub auf dem Bauernhof, wo ich quasi life mitbekam, wie einer Kuh das Kalb weggenommen wurde- was mir als Mutter so unendlich grausam erschien!), dass Veganismus eigentlich nur die logische Konsequenz von Vegetarismus ist. Wenn man sich etwas mehr mit der Thematik beschäftigt ( dazu empfehle ich den Film“Earthlings“ von Shaun Monson oder ‚Tiere essen‘ von Jonathan Safran Foer) wird einem das glasklar.

Ein bisschen ist es wie in dem Film „Matrix“, als Neo sich entscheiden muss, welche Pille er schluckt. Die Blaue steht für das Märchenland und die Rote ist die bittere Pille der Wahrheit – du wachst in der Realität auf.

Die Massentierhaltung vergiftet unsere Umwelt, der Fischfang zerstört unsere Ozeane. Und immer wieder wird der Konsum von Fleisch mit Krankheiten in Verbindung gebracht.

Die Lösung dafür-Veganer werden!

Der Nutzen für deine Gesundheit durch pflanzliche Ernährung ist mittlerweile ausreichend durch Studien belegt.

Eine Vielzahl dieser Studien belegen: Vegetarier und Veganer weisen ein deutlich geringeres Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen auf, insbesondere für Übergewicht, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für bestimmte Krebsarten. Obendrein haben sie mehr Energie, da der Körper weniger Kraft für die Verwertung der Nahrungsmittel aufbringen muss.

Die meisten Menschen, die gerne vegan essen möchten, scheitern daran, dass sie nicht wissen, was sie essen sollen. Oder daran, dass ihnen das, was sie gegessen haben, nicht geschmeckt hat. Geschmacklich muss man als Veganer heutzutage wirklich auf nichts mehr verzichten. Konventionelle Gerichte finde ich persönlich mittlerweile sehr eintönig.

Mein Rat für dich, falls du dich dazu entscheidest oder dich schon längst entschieden hast, aber unsicher bist: Kaufe dir ein oder zwei gute vegane Kochbücher und fange an zu kochen. Falls du dich um deine Mittagspause sorgst- nein, du musst nicht nach Hause eilen und kochen, es gibt auch super vegane Alternativen zum Mitnehmen ins Büro. Im World Wide Web gibt es obendrein eine mittlerweile wirklich sehr große Anzahlt an wunderbaren Rezepten, die du unbedingt ausprobieren solltest.

Ich werde in diesem Blog noch einige Rezepte einstellen, die du auch abwandeln kannst und so eine gute Grundlage zum Kochen ( und übrigens auch Backen) hast.

Ich habe als erstes veganes Kochbuch „Vegan for fun“ von Attila Hildman gekauft und habe alles nachgekocht. Mich hat das Buch überzeugt, da die Rezepte sehr einfach nachzukochen sind und sehr lecker.

Wenn du Fragen hast- immer her damit!

Dir wünsche ich viel Spaß beim Kochen!

Die Geschichte mit dem Protein

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Jeder Veganer kennt diese Frage, aber auch wirklich jeder und wenn man Sportler ist, bekommt man sie noch häufiger gestellt: ‚Woher bekommst du denn dein Protein??‘ Bedeutet übersetzt so viel wie: ‚ Wie kannst du das nur mit Pflanzen schaffen? Wirst du nicht schwach sein, so ganz ohne Fleisch und Eier?‘

Nein, du wirst mehr Energie haben als je zuvor und gesünder und fitter sein als die Fleischesser. Falls du Läufer bist, wirst du deinen Kumpels davonlaufen. Falls du ein paar Kilos zu viel auf den Hüften haben solltest, wirst du sie schneller los sein, als du in den Spiegel schauen kannst!

Tatsächlich gibt es jede Menge Topathleten, die sich vegan ernähren wie z.B. Brendan Brazier, Rich Roll, Yassine Dibou und Carl Lewis, um nur einige wenige zu nennen. Der Mythos Fleisch und Eier als einzig wahre Proteinquelle fällt, die Öffentlichkeit ist einfach besser informiert-und das ist gut so! Nicht nur uns (und in undenkbar schlimmer Weise Milliarden Tieren) schadet der enorm hohe Feischkonsum, sondern auch unserem wunderschönen Planeten Erde. Der Mangel an Aufklärung über die Gefahren für unseren Planeten, die nur durch den Fleischkonsum und dessen Produktion entstehen, ist erschreckend! Aber davon ein andermal mehr.

Als Veganer kann man aus der nahezu unendlichen Vielfalt von pflanzlichen Nahrungsmitteln schöpfen und wird keinerlei Nährstoffmangel erleiden. Es geht nicht darum, Fleisch durch mangelhafte Industrieprodukte zu ersetzen, sondern um vollwertige Nahrung. Mit der Umstellung des Essverhaltens verändert sich der ganze Konsum insgesamt von alleine.

Pflanzliche Kost soll vollwertig und möglichst abwechslungsreich sein und um das zu erreichen, ist es am besten selbst zu kochen. Gib frischen und gering verarbeiteten Produkten den Vorzug, damit alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. So nimmt man beispielsweise Vollkornmehl statt weißem Mehl, frisches Gemüse und Obst statt Konserven. Gute pflanzliche Proteinquellen sind Gemüse wie Brokkoli,  Spinat, Kartoffeln, Nüsse, Quinoa, Linsen, Bananen, Sojadrink, Tempeh, Tofu-es gibt viele Möglichkeiten für jeden Geschmack, um den Bedarf an Eiweiß zu decken ohne auf Fleisch zurückzugreifen.

Du siehst, es ist also nicht mal so schwierig, sich ausreichend mit Proteinen zu versorgen, keiner muss mehr Angst vor einem Mangel haben!

Zwar hat pflanzliches Protein eine geringere biologische Wertigkeit als tierisches Protein. Jedoch kann dies problemlos durch die Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen über den Tag verteilt ausgeglichen werden.
Fazit: Wer sich abwechslungsreich ernährt, der wird keinen Nährstoffmangel haben und alle essenziellen Aminosäuren zu sich nehmen.

 

Laufen so weit die Füße tragen…

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Schuhe
Schuhe

 

Zuerst lief ich nur aus Langweile, na ja, nicht ganz, ich wollte auch gesünder leben und dazu gehört nun mal Sport. Dass es zu einer Leidenschaft wird und ich geradezu süchtig danach bin, das hätte ich niemals auch in tausend Jahren nicht gedacht.

Eigentlich ist es ganz einfach das Laufen zu lernen, man läuft ein zwei Minuten, geht für eine Minute und dann läuft man wieder und so weiter. Wenn man das drei mal die Woche schafft, wird man langsam immer ausdauernder und auch schneller. Irgendwann schafft man dann die ersten 5 Kilometer, dann 10 und immer mehr- wenn man denn will. Irgendwann wird man auch öfter laufen wollen. Öfter, länger, weiter und schneller.

Beim Laufen kann man wunderbar Musik hören, Podcasts, Radio oder einfach nur der Natur beim Atmen lauschen. Gibt es etwas Schöneres als ein erfrischender Lauf durch den Wald? Äh, lass mal überlegen…. Nein,  für mich nicht! Der geniale Nebeneffekt vom Laufen ist, dass man nicht nur sein Gewicht völlig im Griff hat (vergiss Diäten, du brauchst sie nicht mehr!)  sondern auch einen enormen Energieschub verspürt, der sich durchs ganze Leben zieht. Klarer denken, fitter sein, mehr Energie, mehr innere Ruhe und auch viel mehr Selbstbewusstsein. Tatsächlich hatte ich kein besonders gutes Körpergefühl bevor ich loslief, ich hielt nicht viel von meinem Körper, fand ihn zu dick, zu unförmig, traute ihm nichts zu! Das änderte sich relativ schnell, als ich merkte, dass auch ich ein Läufer bin. Die positiven Seiten des Laufens sind so unzählbar und auch so unbezahlbar- so wundervoll wie das Leben an sich!

Ob man jetzt ambitionierter Läufer ist oder auf Wettkämpfe keine Lust hat, das ist egal. Laufen tut gut und beflügelt. An alle Menschen da draußen, die es sich nicht zutrauen: Du kannst es auch. Hab keine Sorge, dass du es nicht könntest. Jeder Mensch kann laufen, denn die Evolution hat uns so geschaffen, wir alle sind zum Laufen geboren!

Fange langsam an, gaaaaaanz langsam, ( oder du verlierst wieder die Lust daran, weil du zu schnell zu viel wolltest!) genieße deine ersten Läufe und behalte sie gut in Erinnerung, denn sie sind der Anfang von etwas ganz Wunderbarem!

Erde
Erde

Falafel-super gesund und lecker!

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Heute Mittag habe ich diese kleinen, köstlichen Falafel zubereitet. Glücklicherweise ist die Zubereitung  denkbar einfach und für Fans der orientalischen Küche ein Muss! Sie sind nicht nur als würziger Snack genial, sondern auch gern gesehen in Wraps, als Beilage zu Reis, Couscous oder zu einem frischen, knackigen Salat. Um diese Vorzüge noch zu toppen, sind sie eine gute Proteinquelle, da ihre Hauptsubstanz aus Kichererbsen besteht. Sie enthalten ca. 20 % Eiweiß mit einem hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren, Vitamin B1, B6, Folsäure und Eisen.

Koriander mögen manche Menschen nicht, ich liebe ihn. Er ist für mich der Inbegriff der orientalischen und auch der mediterranen Küche. Die ätherischen Öle, die darin enthalten sind wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend. Falls man den Koriander nun absolut nicht mag, kann man ihn aber in diesem Rezept auch weglassen, die Falafel schmecken trotzdem gut, vielleicht ein klein wenig weniger würzig, aber lecker. Ich habe es schon selbst ausprobiert, da manche meiner Familienmitglieder den Koriander nicht mögen.

Petersilie ist eine weitere Eisenquelle, außerdem gibt sie dem Gericht die nötige Frische, damit es nicht zu heftig wird.

Falafel
Falafel

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Super saftige, köstliche Brownies!

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Brownies
Brownies

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wir in unserer Familie lieben Brownies! Meine Kinder essen sie morgens zum Frühstück, mittags, abends ( wenn sie nicht vorher weg sind!) und zwischendurch. Natürlich müssen sie erst gebacken werden, denn vegane Brownies gibt es hier in Deutschland noch nicht zu kaufen, jedenfalls nicht in unseren Supermärkten hier.

Das Angebot an veganen Produkten wächst zwar stetig, aber so weit wie in den USA sind wir natürlich noch nicht. Mir scheint, dass diese Entwicklung sich extrem zeitverzögert bemerkbar macht. Ich weiß, die Puristen unter uns Veganern werden entsetzt sein, man braucht natürlich keine veganen Produkte wie fertige Brownies. Ich bevorzuge immer selbstgemachte Nahrung, egal ob sie vegan ist oder nicht, man weiß was drin ist und es ist automatisch viel gesünder, meistens jedenfalls. Letzten Endes ist es aber manchmal einfach praktisch, wenn man etwas fertig hergestellt kaufen kann.

So ein fluffiger, weicher, schokoladiger Brownie hebt wirklich jede Laune und macht einfach nur glücklich.

Dieses Rezept hier ist wirklich einfach und schnell gemacht. Man kann sie auch prima noch am nächsten oder übernächsten Tag essen, falls dann noch welche da sind!

Also falls ihr dieses Rezept mal ausprobiert, wäre ich überglücklich, wenn ihr mir ein Foto davon senden würdet oder einen Kommentar hinterlasst.

Viel Spaß beim Backen!

Man benötigt für ein Blech:

Brownies
Brownies

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