Vegane Rezepte

Himmlische Dukka-persischer Gewürzdip

 

Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip

Dieser persische Gewürzdip schmeckt einfach himmlisch! Manchmal braucht man etwas mehr Würze im Leben und diese vegane Mischung aus Pistazien, Kreuzkümmelsamen, Koriandersamen und Sesamsamen ist fantastisch!
Man kann sie zusammen mit einer Schale nativem Olivenöl servieren, mit einem Stück Brot muss man erst in das Olivenöl tunken und dann in die Dukka, es ist die perfekte Eröffnung für ein oppulentes, persisches Mahl!
Die Mischung ist so genial, da man vielfältige Möglichkeiten hat sie zu verwenden. Beispielsweise mit heißer Pasta und Olivenöl gemischt genießen oder über den Sala. Sogar auf ein veganes Sandwich kann man die Dukka geben! Zusammen mit Avocado schmeckt sie himmlisch und in der afrikanisch-orientalischen Küche ist sie fest etabliert.

Ich liebe kreative Gerichte, an denen man nach Belieben basteln und experimentieren kann, dafür ist die vegane Dukka ideal. Man kann sie auch mit anderen Nüssen wie Cashewkerne, Walnüsse oder Haselnüsse zubereiten. Bei den Gewürzen kann man auch Koriander mit Thymian ersetzen oder etwa Salbei, um es etwas zu verändern. Die Möglichkeiten sind unendlich und deshalb gehört Dukka in mein all time classic Kochrezepte Repertoir!

Man kann die Dukka auch wunderbar verschenken, in einem luftdicht verschlossenen Glas ist sie wochenlang haltbar und ein wundervolles Mitbringsel für die nächste Grillparty.

Persischer Gewürzdip

Zum tunken am besten sehr hochwertiges Olivenöl nehmen, Walnussöl oder Rapsöl passt aber auch gut dazu.

Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip

So geht es:

Zutaten:

120 Gr geschälte Pistazien
1 EL Kreuzkümmelsamen
1 EL Koriandersamen
3 EL Sesamsamen
1 Zweig Minze
1 TL Chiliflocken, getrocknet
17″ TL Meersalz, fein

 Zubereitung:

Pistazien
Pistazien

Die Pistazien von den Schalen entfernen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und dann die Pistazien auf einem Backblech ausbreiten und 5-10 Minuten rösten, bis sie etwas goldbraun werden. Dann abkühlen und kleinhacken mit einem Messer.

Danach zuerst die Kreuzkümmelsamen und den Koriandersamen für 5-10 Minuten in einer Pfanne erhitzen. Danach die Sesamsamen für ca. 10 Minuten oder bis sie zu duften anfangen in der Pfanne rösten. Die Kreuzkümmelsamen im Mörser zerstoßen und in eine kleine Schüssel geben. Danach die Koriandersamen und die Sesamsamen dazugeben und noch etwas in dem Mörser zerstoßen, bis sie etwas kleiner sind und die einzelnen Samen etwas aufgebrochen sind.
In die Schüssel geben. Zuletzt die Pistazien im Mörser aufbrechen und in die Schüssel dazugeben.
Die Minze waschen und kleinhacken. Dann die Minze, die Chiliflocken und das Salz dazugeben und alles vermischen.

In einem Glas hält die Mischung sich 2-3 Wochen mindestens.

Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip
Persischer Gewürzdip

Viel Spaß beim Experimentieren und lass mich wissen, ob es dir geschmeckt hat, das wäre toll!

Grün ist Leben

Kichererbsencurry mit Spinat und Paprika


Dieses Curry hat alles, was man braucht, es ist scharf, exotisch und traumhaft leicht zuzubereiten.
Es hat eine wunderbar seidige Konsistenz durch die Kokosmilch und ist zugleich knackig frisch
durch den Paprika. Farblich kann man es auch gut variieren, je nachdem welche Currypaste oder
Pulver man verwendet. Ich mag die satte, gelbe Farbe und den exotischen Geschmack.

Wenn es wie gestern mal etwas kalt und ungemütlich draußen ist, dann bereite ich es gerne zu, es ist ein guter Seelentröster!

Wie bei jedem Curry kann man grüne, rote oder auch die gelbe Variante an Currypaste oder Pulver
verwenden, je nach Geschmack.

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Ich bevorzuge eindeutig den frischen Spinat, denn er schmeckt so viel besser als die TK- Ware.
Manchmal greife ich auch auf TK- Spinat zurück, das ist auch okay, aber wenn es frischen Spinat gibt,
kaufe ich ihn. Er ist leicht zuzubereiten und wenn man babyspinat bekommt gibt der auch einen prima Salat ab.
Die Kichererbsen haben einen relativ hohen Gehalt an Eisen und Folsäure und der Spinat bringt
zusätzlich etwas Eisen mit ins Spiel, also gut für dich.

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In dieser Variante habe ich eine Mischung von “ Herbaria“ benutzt, die herrlich indisch schmeckt, nicht
umsonst heißt sie“ Farben von Jaipur“, die gibt es in gutsortierten Supermärkten zu kaufen, aber
auch online zu bestellen. Natürlich könntest du auch ein ganz einfaches Currypulver nehmen oder
das Currypulver selbst zusammenstellen, etwas aufwändig aber möglich. Ich habe das schon oft
gemacht und es schmeckt auch sehr gut. Wenn dir nach etwas Exotik ist und dich das Fernweh packt, dann probiere dieses Rezept mal aus, es trägt dich weit weg nach Asien.
Das Rezept ist schnell und unkompliziert und für 2 Personen

So geht es:

Für 2 Portionen als Hauptgericht:
1 Dose Kichererbsen mit 265 g Abtropfgewicht)
600 g Blattspinat (oder 400 g Tiefkühlspinat, gut ausdrücken!)
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 EL Kokosfett oder anderes Pflanzenöl
1 bis 1,5 EL Currypulver- oder Paste
200 ml Kokosmilch
Salz
Kichererbsen in einem Sieb mit kaltem Wasser waschen.
Frischen Spinat waschen, putzen und in Streifen schneiden. Tiefkühlspinat nach
Packungsanleitung zubereiten.
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln.
Chilischote und Paprika waschen und in feine Ringe oder Stücke schneiden.
Ingwer schälen und reiben.
Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen.
Zwiebel andünsten, dann Paprika und Chilischote darin bei mittlerer Hitze ca.10 Minuten
mitdünsten.
Knoblauch, Ingwer und Currypulver zufügen und kurz mitdünsten.
Kokosmilch, Spinat und die Kichererbsen hinzugeben.
Ein paar Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Falls nötig, noch
etwas Wasser hinzufügen und mit Salz abschmecken.
Dazu passt Quinoa, Basmatireis oder auch indisches Fladenbrot.
Das Rezept lässt sich prima variieren und du kannst es auch beispielsweise mit Broccoli oder
Blumenkohl, Karotten oder Kartoffeln zubereiten. Wenn du es sehr scharf magst und mutig bist,
kannst du auch noch Chilipulver reintun!

Viel Spaß beim Kochen!

spinat

Der ultimative Energieriegel

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Diese Energieriegel- okay, heute sind es eigentlich Bällchen geworden, eigenen sich hervorragend für lange Workouts als schnell verfügbare Energiequelle. Sie sind vegan, köstlich und super gesund, sie lassen sich gut einpacken und mitnehmen.

Die Zutaten bekommst du in jedem Supermarkt, bis auf das Hanfprotein.

Das Hanfproteinpulver kaufe ich bei Amazon, von Piowald, es wird im 1 kg Beutel verkauft und hält lange. Ich mische auch immer 1 Esslöffel in meine Smoothies. In manchen Biomärkten gibt es auch Proteinpulver zu kaufen. Du kannst auch Reisprotein oder Erbsenprotein kaufen. Das Hanfprotein schmeckt jedoch wunderbar nussig und hat so eine schöne grüne Farbe. Es ist eine ideale Proteinquelle für Veganer und enthält 18 Aminosäuren.

Natürlich sind die Energieriegel auch für unterwegs als schneller Snack geeignet. Wann immer ich verreise, nehme ich sie mit!

Praktischerweise lassen sie sich super gut einfrieren, denn durch den hohen Gehalt an Nüssen und Trockenfrucht gefrieren sie nicht sehr hart, die Konsistenz bleibt immer relativ weich und so lassen sie sich schnell essen, keine lange Auftauzeit!

Das Rezept ist nach deinem Geschmack abwandelbar, du kannst es als Grundgerüst betrachten und damit experimentieren. Um einen gut formbaren Teig zu erhalten, kannst du mehr oder weniger Nüsse oder Obst nehmen. Um ganz genau deinen Geschmack zu treffen, kannst du mit den Zutaten experimentieren und dir eigene Kreationen ausdenken.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell.

Zutaten:

1/2 Bananen (Apfel oder Blaubeeren gingen auch, du kannst jedes Obst nehmen)

1,1/2  Tasse Datteln

1/2 Tasse Proteinpulver (Hanfprotein)

1/2 Tasse Leinsamen ( Sesam oder Kürbiskerne gehen auch)

1 Tasse Walnüsse ( jede Nusssorte ,z.B. Pekan-Cashew-Paranüsse etc.)

1 Tasse geraspelter Kokosnuss

1/2 Tassen geraspelter Kokosnuss ( zum drin Wälzen)

1 große Prise Salz

1/2 Teelöffel Matchapulver ( wenn du willst, als Extrabooster)

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Das Matchapulver kannst du aber auf jeden Fall auch weglassen, wenn du es nicht magst.

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Zubereitung: Gib die Zutaten in deine Küchenmaschine und verarbeite alles zu einem gut formbaren Teig. Dann feuchte deine Hände mit kaltem Wasser an, damit weniger an den Fingern kleben bleibt und du sie leichter formen kannst.

Forme die Bällchen oder auch Riegel und wälze sie vorsichtig in der restlichen Kokosnuss. Dann kannst du sie einfrieren oder ca. 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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Du kannst die Energieriegel auch mit Kakaopulver (veganes) oder mit einer Prise Zimt aromatisieren, spiele mit den Zutaten und entwerfe deine eigenen Kreation. Wenn du sie ausprobiert, (was toll wäre) würde ich mich sehr über deinen Kommentar freuen.

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Viel Spaß und jederzeit viel Energie!

 

 

Vegane Spinatcrêpes

 

 

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Diese Crêpes sind so wunderbar grün, einfach grandios! Sie sind ziemlich einfach zuzubereiten und man kann sie mit jedem Gemüse füllen, ich habe sie auch schon mit veganer Bolognese gefüllt. Sie schmecken immer gut. Das Paprikagemüse wird nur karamellisiert und schmeckt fantastisch zu den Crêpes.

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Man kann auch rote Crêpes machen, mit roter Beete, das ergibt eine schöne Farbe.

Paprika ist ein super gesundes Gemüse und besitzt große Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Kalzium. Darüber hinaus ist Paprika reich an Vitaminen. Der Spinat ist ebenfalls sehr gut für uns, er hat einen hohen Anteil an Mineralien, Vitaminen und Eiweiß, außerdem wirkt er basisch- Spinat gehört definitiv in die Liga der Superfoods!

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Das Rezept ist einfach und schnell zubereitet.

 

 

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So geht es:

Zutaten:

200 Gramm Mehl

200 ml Sojamilch

2 EL Stärke

Salz

3 Paprikaschoten, rot

1 kleiner Zucchino

3 EL Tomatenmark

100 ml Gemüsefond

1 Zweig Oregano, 1 Zweig Thymian

2 EL Zucker

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Den frischen Spinat waschen, putzen und pürieren. Danach aus der Sojamilch und dem Mehl mit dem Handmixer einen Teig rühren.

Zuletzt den flüssigen Spinat unterrühren und Salz zugeben. In einer flachen Crepepfanne mit wenig Öl hauchdünne Crepes backen.

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Den Paprika waschen und danach mit einem Spaschäler die Haut abschälen. Dann innen putzen und alles Weiße entfernen.

Thymian und Oregano (die Blättchen vom Zweig abzupfen) waschen und sehr fein schneiden.

Danach den Paprika in Stückchen schneiden.

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Den Zucchino in dünne Scheiben schneiden und heiß anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen und auf einen Teller geben.

In einer Pfanne mit etwas Öl den Paprika 5 Minuten anbraten und dann den Zucker einstreuen, weiter braten bis er leicht karamellisiert ist.

Das Tomatenmark, den Thymian und den Oregano zugebeben und dann mit dem Gemüsefond ablöschen, weitersimmern, bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann in die Crepes füllen, die Zucchinischeiben auf den Crepe legen.

Wie immer wäre es toll, falls du das Rezept probierst, wenn du mir ein Feedback gibst.

Sommer, Sonne, Glück

Spinatcrepes 067

 

 

Spargel-Erdbeersalat

 

Spargelsalat mit Erdbeeren 023

Dieser herrliche Salat ist sehr gut geeignet als kleine Vorspeise, er macht rein optisch einen guten Eindruck und schmeckt obendrein köstlich. Das Minzepesto kannst du auch mit jedem anderen Salat probieren, dann würde ich es allerdings noch zusammen mit ein wenig mehr Öl und etwas Zitronensaft versuchen.
Den Spargel solltest du nicht zu weich kochen, denn sonst schmeckt er nicht in diesem frischen Salat.

Die Erdbeersaison ist leider so kurz, von mir aus könnte sie das ganze Jahr über dauern!
Ich liebe Erdbeeren, sie haben so viele Aromen und man kann so viel damit anstellen. Ich kaufe nur Erdbeeren, die aus regionalem Anbau stammen, denn die aus weiter entfernten Ländern sind immer mit Pestiziden belastet.
Das ist kein Wunder, da die Erdbeere extrem schnell verdirbt und sehr empfindlich ist.
Für den Transport aus Spanien muss sie behandelt werden, denn nur so kommt sie einigermaßen ansehnlich hier an.
Ich finde es auch sowieso viel schöner, die Erdbeerbauern aus der hiesigen Gegend zu unterstützen.

Spargelsalat mit Erdbeeren 010

Meine Kinder lieben es Erdbeeren zu pflücken und so gehen wir regelmäßig auf eine Feld und pflücken Massen davon!

Der Salat ist einfach und simpel zuzubereiten, schau‘ so geht es:

Zutaten:

1 Pfund Spargel
300 Gramm Erdbeeren
5 Radieschen
1/2 Bund Pfefferminze
1 Packung Pinienkerne ca. 50 Gramm
3 EL Kürbiskernöl o. Walnußöl
Salz
2 Spritzer Zitronensaft
Chiliflocken

Spargelsalat mit Erdbeeren 027

Zubereitung:

Zuerst den Spargel schälen mit dem Sparschäler und die holzigen Enden abschneiden.
Dann den Spargel in einem großen Topf mit einem Spritzer Zitronensaft in ca. 15 Minuten kochen. Danach abschrecken und beiseite stellen.

Die Minze waschen und die Blätter von den Stielen abzupfen, dann zusammen mit den Pinienkernen, dem Öl und einem Spritzer Zitronensaft im Mixer pürieren. Mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Falls es zu dickflüssig ist, einen EL Öl hinzufügen, bis es etwas dünner ist.

Die Erdbeeren und die Radieschen waschen und putzen und in dünne Scheibchen schneiden.
Zuletzt alles zusammen auf einem Teller anrichten und mit dem Minzepesto beträufeln.

Voilà

Gut, dass es sooooooo viele fantastische Gemüsesorten gibt, mit denen man spielen kann!

Hast du einen kleinen Balkon oder sogar einen Garten? Dann bietet es sich unbedingt an, Minze anzupflanzen oder in einem Topf zu züchten. Sie schmeckt mit so vielen Salaten und ein paar Blätter davon in heißes Wasser ergeben einen wundervollen Tee.

Grün-Grün-Grün

 

 




2 Kommentare zu „Vegane Rezepte

    kaddiey sagte:
    Juli 1, 2015 um 4:59 pm

    Oooh liebe Eva, die Spinat-Crêpes sehen ja hinreißend aus!!
    Das wird demnächst probiert, ist schon abgespeichert. 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

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